29. Januar 2008
Im Bild von links nach rechts: Debenjak, Gril, Schüssel, Haring, Kapeller
Am 29. Januar 2008 besuchten drei Vertreter der deutschen Minderheit in Slowenien das österreichischen Parlament. Der Besuch wurde vom Abgeordneten zum Nationalrat und Vertriebenensprecher der ÖVP Norbert Kapeller organisiert.
Es fand ein Gespräch mit ihm und mit dem Klubobmann und außenpolitischen Sprecher der ÖVP Wolfgang Schüssel statt. Am Gespräch nahmen teil August Gril (als Obmann des Dachverbandes der Kulturvereine der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien und des Gottscheer Altsiedler Vereines), Veronika Haring (Obfrau des Vereins deutschsprachiger Frauen Marburg Brücken), Doris Debenjak (Altsiedler Verein). August Gril hat auf die Tatsache hingewiesen, dass das Kulturabkommen keine positiven Auswirkungen gebracht hat. Erst in diesem Jahr stellt Slowenien für deutsche Vereine 12.000 Euro zur Verfügung, aber das Geld geht offensichtlich auch an andere nichtminderheitliche Organisationen. Für fünf (mögliche) deutsche Vereine ist außerdem die Summe lächerlich niedrig. Auch die aggressive Stimmung gegen die deutsche Minderheit und die deutsche Sprache ist noch nicht völlig beigelegt. Offensichtlich bleibt die einzige Möglichkeit für ein normales Leben der Deutschen - rechtlichen Schutz und eine normale Förderung - die Anerkennung als autochthone Minderheit. Schüssel zeigte sich von der Richtigkeit dieser Forderung überzeugt. Herr Kapeller wird zum Kulturabkommen eine dringliche Anfrage an die zuständige Bundesministerin Frau Claudia Schmidt richten. Herr Schüssel meinte, Osterreich werde in dieser Frage mit Slowenien verhandeln müssen.
21. Dezember 2007
Eingeladen vom Mitglied des Europäischen Parlaments Dr. Hubert Pirker haben mehrere Mitglieder des Gottscheer Altsiedler Vereins an der Öffnung der Schengengrenze an der Österreichischen Seite des Karawankentunnels teilgenommen. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns mit Dr. Hubert Pirker, Dr. Josef Martinz von der Kärntner Landesregierung und der österreichischen Außenministerin Dr. Ursula Plassnik getroffen.
Auf dem ersten Bild am Schlagbaum von links nach rechts: Dr. Hubert Pirker, Dr. Dimitrij Rupel, Dr. Ursula Plassnik und ganz rechts Dr. Josef Martinz. Die Kinder zwischen ihnen gehören zu unserer Gruppe.
Zweites Bild:; Dr. Hubert Pirker zwischen dem Gottscheer Trachtenpaar (Mojca Savski und Alois Miklič)
Drittes Bild: Frau Dr. Plassnik umarmt August Gril
Viertes Bild: Der Handschlag über den Schlagbaum, Trachten von beiden Seiten der Grenze
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